Schule für Kranke

Die Schule für Kranke ist eine eigene Schulart und versteht sich als Brücke zwischen kranken Schülerinnen und Schülern, Elternhaus, Klinik und Stammschule.
Sie gewährt das Recht auf Bildung und Erziehung auch bei Krankheit.
Das schulische Konzept basiert auf der Schulordnung der Schulen für Kranke Bayern (KraSO).

Ausgewählte Bausteine zur Intensivierung der Beratungskompetenz an der Schule für Kranke

Die ISB-Handreichung für Lehrkräfte, die neu an die Schule für Kranke berufen wurden, ergänzt inhaltlich die Präsenzlehrgänge („Einsteigerlehrgänge“) der ALP Dillingen.

Die Schule für Kranke wird heute als Beratungszentrum für Pädagogik bei Krankheit wahrgenommen und beansprucht. Ein hohes Maß an fachlichem Wissen sowie eine gute Gesprächsführungskompetenz werden von Erziehungsberechtigten, Schulen, Schulaufsicht sowie Kliniken und Jugendhilfe erwartet. Die Inhalte der vier Bausteine Schulrecht, Schullaufbahnberatung, Gesprächsführung und Grundwissen aus dem Bereich der Förderschule sollen Professionalität und Sicherheit im Beratungsprozess erhöhen.

Im Anschluss an die verschiedenen Themenbereiche werden Verständnisfragen, Fallbeispiele aus dem Schulalltag oder Impulse zum Weiterdenken angeboten. Erfahrene Lehrkräfte können die Handreichung auch als Nachschlagewerk in der Beratung nutzen.

Kinder und Jugendliche mit psychischen und chronisch somatischen Erkrankungen in der Schule für Kranke

Die Handreichung „Kinder und Jugendliche mit chronisch psychischen und somatischen Erkrankungen in der Schule für Kranke“ ist der erste Leitfaden, der am ISB speziell für Lehrkräfte der Schulen für Kranke entwickelt wurde.

Angesichts der großen Heterogenität der Schulen und Klassen für Kranke, die durch die jeweilige Spezifizierung der Klinik geprägt sind, formuliert die Handreichung für alle gültige Qualitätsstandards, die die Lehrkräfte in Ihrer vielfältigen und herausfordernden Arbeit unterstützen sollen. Schwerpunkte liegen auf der Wiedereingliederung in die Stammschule nach längerem Klinikaufenthalt und der Umsetzung der Bayerischen Schulordnung hinsichtlich der verschiedenen Krankheitsbilder.

Passgenau werden zu 22 psychischen und somatischen Erkrankungen die rechtlichen Möglichkeiten von individueller Förderung, Nachteilsausgleich und Notenschutz aufgezeigt, die Bildungsgerechtigkeit auch für chronisch kranke Kinder und Jugendliche ermöglichen. Damit ist die Handreichung sicherlich auch für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie Beratungsfachkräfte der allgemeinen Schulen von Interesse!

Neue Handreichung zur aktiven Gesundheitsvorsorge

Die neue Handreichung "Resilienzförderung in der Schule" stellt Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern aller Schularten Übungen zur Förderung von Resilienz bereit, die ohne großen Aufwand und ohne Hintergrundwissen in den täglichen Unterricht integriert werden können.

Resilienz bedeutet beim Menschen psychische Widerstandskraft und ist erlernbar. Verfügen Personen über Resilienz, hat dies positive Auswirkungen auf ihre körperliche und seelische Gesundheit. Idee der Handreichung ist es, den Schülerinnen und Schülern Methoden und Bewältigungsstrategien anzubieten, die sie eigenaktiv und selbstbestimmt in herausfordernden Situationen nutzen können.

Flyer "Die bayerische Schule für Kranke" des StMUK

Hier geht es zur Neuauflage des Flyers! Klicken Sie auf das Bild.

Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Klinik und Schule für Kranke